Biere des Monats

Aventinus Eisbock

bottle_ATyp: obergäriger Eisbock
Brauerei: Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn, Kelheim

Eisbock ist die stärkste Bockbier-Variante. Der Aventinus Eisbock hat immerhin alc. 12% vol. bei 25,5% Stammwürze. Die Brauerei gibt ihm 5 Jahre garantierte Mindesthalbarkeit! Also in unserer Flasche bis zum 04.08.2019!

Mit dem Eisbock verbinden sich Geschichten, die immer einen gemeinsamen Fokus haben: Ein Faß Bier oder Bockbier ist von einem faulen Gesellen oder Lehrling vergessen worden. Er hat es nicht zur Lagerung ins Haus gestellt. In der Nacht kommt ein gewaltiger Frost. Am anderen Tag ist das Bier gefroren und damit unbrauchbar – meint der Brauherr. Zum Glück wird der flüssige »Rest« verkostet. Und zum Erstaunen Aller ist über Nacht ein überaus leckeres hochprozentiges Bier entstanden: der Eisbock. In der Legende auf der Internetseite von Schneider Weisse gefriert der Aventinus – bereits ein Doppelbock – beim Transport in einem berstenden Faß.

  • Farbe: Kastanie, sehr dunkles braun-rot
  • Trübung: opak bis leicht trübe
  • Schaum: Beige, feinporig, fest
  • Rezens: CO2-Bläschen steigen auf, frisch, prickelnd; abnehmend rezent, vollmundig
  • Nase: Gewürznelken, Koriander, leichte Röstaromen, angenehm alkoholische Note, Trockenfrüchte, nussig
  • Zunge: Dörrobst, Rumtopf, Datteln, kandierte Früchte, Orangeat, malzige Süße, überreife Birne, leichte – aber prägnante – Hopfenbittere (15 Bittereinheiten)
  • Gaumen: Komplex, fruchtig, rund einschmeichelnd; je wärmer, desto weicher; reife Banane, Johannisbeeren, Physalis, angenehme Fruchtsäure, leicht adstringierend, Orangenplätzchen
  • Abgang: lang und intensiv, hier kommt der Weizenbock-Charakter klar hervor, leichte Hopfenbittere, Dörrobst

»Aventinus Eisbock« paßt sehr gut zu Stollen, beim Nachtisch zu Vanille- und Schokoladeneis oder Tiramisu, als Digestif oder als geschmacksstarker Begleiter zur guten Lektüre, auch und gerade in der kalten Winterzeit.

Geschmacklichen Freude bereitet es, den Eisbock bei etwa 10°C in ein passendes Glas zu gießen und ihn langsam wärmer werdend zu verkosten.

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Author: Detlef Rick